Gude, ich bin Alex

Einige von euch fragen sich mit Sicherheit: Wer ist dieser Dude und warum sollte ich ihm zuhören? Also, dann mal los …

Mein Name ist Alexander Katona. Ich bin 31 Jahre alt und lebe mit meiner Freundin Alice seit etwa zehn Jahren in Hannover.

April 2016 – Die Ruhe vor dem Sturm

Aufgewachsen bin ich in den Berliner Problembezirken Neukölln und Tempelhof, was man an meiner Schullaufbahn unschwer erkennen kann. Gymnasium, Realschule, Hauptschule – und ciao! Damals hatte ich anscheinend andere Pläne für meine Zukunft. #FuffisImClub

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Mit den eher beschränkten Möglichkeiten, die einem mit ’nem schlechten Hauptschulabschluss geboten werden, habe ich mich in die Gastronomie gestürzt und nach dem zweiten Jahr meine Restaurantfachmann-Lehre abgebrochen. Ich wollte nicht die Person sein, die bedient – sondern die, die bedient wird.

Gesagt, getan: Ab in die Selbstständigkeit

Für eine dubiose Firma habe ich Billig-Vorwahlen direkt an Berliner Haustüren vertickt. Nicht ehrbar, dafür aber sehr anstrengend und auch sehr profitabel – jedenfalls für einen achtzehnjährigen Neuköllner Jungen, der nicht die besten Perspektiven hat.
An der Tür habe ich die Grundlagen für mein heutiges Business gelernt: Kunden abholen, Kunden überzeugen, Abschluss, Upsell, Beziehungspflege, Referral-Conversion, Upsell!

Wie auch immer – irgendwann hat sich der Entrepreneur in mir durchgesetzt und konnte den Rest meines Körpers davon überzeugen, dass das aktuelle Businessmodell nicht wirklich nachhaltig ist und sich an der Grenze der Legalität befindet. Ich musste also umdenken …

Mit den neugewonnenen Skills und meiner Affinität für Computergames (hat hier jemand Quake 3 Rocket Arena gesagt?) war die Entscheidung, in einer Games-Schmiede anzuheuern, recht naheliegend. Damals war das Thema Ingame-Advertising DAS Ding – beides in Kombination war quasi mein Super-Like. Da man sich mit einem Hauptschulabschluss die Lehrstelle in der Regel nicht aussuchen kann bin ich „kreativ” an die Sache herangegangen. Ein Export aller Agenturen aus dem Bereich war schnell gemacht. Den Rest könnt ihr euch denken …

Nach knapp 300 automatisierten Bewerbungen bekam ich dann endlich meine Chance in Hannover. Es hätte auch Hintertupfingen werden können und ich wäre gegangen. #AllinOrNothing
Ich habe mich drei Jahre durchgekämpft und mich direkt auf die aufblühenden Themen Social Media und Community Management gestürzt. Meine alten Tage als Ultima Online-Zocker (WTF?!) haben sicherlich einiges dazu beigetragen, denn das Schlichten und Vermitteln innerhalb der Community war mir nichts Neues und ging mir dementsprechend gut von der Hand.

Und hier ging die ganze Magic los

Was passiert mit ambitionierten Menschen, wenn sie ihre Profession finden? Sie gehen ab – und wie. Neben der Ausbildung habe ich diverse Herzblut-Projekte gestartet oder begleitet. Vom Streetwear-Label bis zum internationalen Musik-Blog war alles vertreten. Und genau diese kleinen Herzblut-Projekte waren es, die mir den Einstieg beim t3n Magazin verschaffen sollten.

Ein guter Freund hatte mir damals gesteckt, dass t3n zum Zeitpunkt meines Abschlusses als Marketingkommunikationskaufmann einen Social Media-Manager suchte. Mit meinen Hardsell-Skills habe ich mich in Windeseile an der Sekretärin vorbei geschummelt und mir ein Vorstellungsgespräch bei t3n verschafft. BÄM! Mehr als ein kurzer Schnack war nicht nötig um zu merken: In dieser Company werde ich meine nächsten Jahre verbringen. Ich sollte Recht behalten.

In den sechs Jahren als leitender Social Media- und Feel Good-Manager, bei einem der spannendsten deutschen Publisher mit dem Kernthema Digital Business, durfte ich einiges an Erfahrungen sammeln, großartige Menschen und ihre Projekte kennenlernen und vor allem: ausprobieren. Ich hatte so viel Spaß, dass ich fast die Zeit aus den Augen verloren hätte.

Anfang 2016 aber habe ich dann erschreckt festgestellt: Ich werde Mitte Mai 30. Grund genug und höchste Zeit, sich über die nächsten zehn Jahre Gedanken zu machen:

  • Wo will ich in zehn Jahren stehen?
  • Wer will ich sein?
  • Was will ich machen?
  • Und vor allem: Wie will ich das alles erreichen – und was muss ich dafür tun?

Ich konnte den Unternehmer in mir, die Frontsau, den „hungrigen“ Alex, nicht länger bändigen. Der Drang, es allein und selbstständig zu versuchen und meinen ganz eigenen Weg zu gehen, war über die Jahre so groß geworden, dass ich ihn nicht mehr zurückstellen konnte – und wollte. Technik hin oder her:

„Wer im Kampf zögert – der verliert.“

Panantukan/JKD Privat-Session mit Guro Rick Faye

Mit Schulden im Nacken sich selbst in die Selbstständigkeit zu werfen, ist das nicht unlogisch und leichtsinnig? Nein, es ist nicht leichtsinnig. Es ist geisteskrank! #TakeTheRisk

Aller Risiken zum Trotz habe ich mich zum zweiten Mal selbstständig gemacht. Als Einzelunternehmer bin ich mit dem Ziel, Kunden verschiedenster Branchen und Größen zu akquirieren, ins Becken gesprungen. Warum? Ich wollte herausfinden, welches Problem ich kunden- und branchenübergreifend auf einen Nenner bringen kann – damit ich mittel- bis langfristig ein Produkt basteln kann, welches genau dieses Problem löst.

Ich habe also bundesweit vom Konzern über KMUs und Startups alles beraten und unterstützt. Montag Berlin, Dienstag München und Stuttgart, Mittwoch Hamburg, Donnerstag Fulda und Freitag zurück nach Hannover. Grüße an dieser Stelle das das Boardbistro-Team der DB.

Welcome to my world

Meinem Netzwerk sei Dank ist der Neukunden-Strom nicht abgebrochen, sodass ich mir nach einem Dreivierteljahr in der Selbstständigkeit umfangreich Gedanken machen musste, wie ich die ganze Nummer jetzt skaliere – gegebenenfalls wollte ich mich voll auf das Agenturgeschäft stürzen. Es wurde also Zeit für ein „richtiges” Büro – und da mein Tag analog zu eurem auch nur 24 Stunden hat musste auch über Unterstützung nachgedacht werden.

You Can’t Do Epic Shit
With Basic People

Die 44er waren geboren! Nachdem ich genug Kapital anhäufen konnte, um mich für ein paar Monate abzusichern, ein Büro anzumieten, einzurichten und zwei Kollegen anzuheuern, ist es nun an der Zeit, die Neuausrichtung abzuschließen.

Wohin es gehen soll?

Momentan schrauben wir auf Hochtouren an unseren Guides, Artikeln und Cheatsheets, während parallel das Agenturgeschäft abgerissen wird.

  • Klingt nach viel Arbeit? Oh ja.
  • Aber macht es Spaß? Oh ja!

Ihr werdet in der nächsten Monaten eine Menge aus unserer Richtung hören. Mein Goal No. 1 ist es, die 44er als Institution für feinsten, hochwertigen Content und Best Practices aus dem Bereich Sales Funnels, Chat Bot-Marketing und Ad-Management zu etablieren. Dafür sind wir bereit, monatelang unser Bestes zu geben – ohne auch nur einen Cent dabei zu verdienen.
Ich strebe quasi einen bedingungslosen Wissenstransfer an.

Hier und über die 44er Mastermind-Gruppe werden wir regelmäßig hochwertige Inhalte veröffentlichen, Tipps geben und auf eure Fragen reagieren, ohne etwas dafür zu verlangen.
Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Wochen, auf euer Engagement und euer konstruktives Feedback.

High five aus dem 44er HQ,

PS: Es wird sich hier alles um die Themen Sales-Funnel, Chatbots und Facebook-/Instagram-Ads drehen – und wie man das Ganze verzahnt. Vermutlich hattest du auch schon erste Berührungen mit unserem Chatbot. Wenn du wissen willst, wie das alles funktioniert und wie man aus den ganzen einzelnen Parts etwas Großes erschafft, klick einfach den Button.

Der Button 😜